Siegburger Keramikpreis

Der Siegburger Keramikpreis würdigt Keramiken in hoher handwerklicher Qualität und mit besonderem gestalterischen Anspruch. Ideenreiche Umsetzung keramische Techniken und erweiterte Ausdrucksformen der Keramik werden prämiert.

Der Siegburger Keramikpreis wurde in 2015 erstmalig vergeben und im Turnus von zwei Jahren ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt sind nur die Keramiker, die auch auf dem Keramikmarkt ausstellen. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, einen Wettbewerbsbeitrag abzugeben. Eine Jury bewertet die eingereichten Arbeiten und samstags um 14.30 Uhr werden die drei Preisträger vor dem Stadtmuseum bekannt gegeben. Während des Keramikmarktes wird im Stadtmuseum hierzu eine Ausstellung - die Wettbewerbsarbeiten des Siegburger Keramikpreises gezeigt.

4. Siegburger Keramikpreis 2021
Thema: "Ton & Töne - Der Ton macht die Musik"

Einladung zur Teilnahme am Siegburger Keramikpreis

Engelbert Humperdinck spielt im Jahr 2021 in Siegburg eine ganz zentrale Rolle. Am 27.09.2021 jährt sich der Todestag des berühmtesten Siegburgers zum 100. Mal. Mit seiner Oper "Hänsel und Gretel" erlangte Engelbert Humperdinck Weltgeltung. Anlässlich seines Gedenkjahres wird Humperdinck als Sohn der Stadt in den Fokus gerückt. Daher findet der international ausgeschriebene und mit 4.000 € dotierte Keramikpreis in diesem Jahr unter dem Motto "Ton & Töne - Der Ton macht die Musik" statt. Weitere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem Link https://siegburg.de/static/miniwebs/tourismus/dokumente/teilnahmebedingungen_keramikpreis.pdf

Preisträger „Humperdinck-Becher“ Wettbewerb Siegburg

Die Keramiker*innen des Siegburger Keramikmarktes (nächster Termin: 9./10. Juli 2022) waren eingeladen, sich unter dem Motto "Humperdinck-Becher" an dem Wettbewerb zu beteiligen. Engelbert Humperdinck spielt im Jahr 2021 in Siegburg eine ganz zentrale Rolle. Am 27.09.2021 jährte sich der Todestag des berühmtesten Siegburgers zum 100. Mal. Mit seiner Oper "Hänsel und Gretel" erlangte Engelbert Humperdinck Weltgeltung. Anlässlich seines Gedenkjahres wird Humperdinck als Sohn der Stadt in den Fokus gerückt.

Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge nahm die vierköpfige Jury in Augenschein und begutachtete diese. Nach intensivem Austausch stand das Votum fest:

Beatrix Sturm-Kerstan erhält 200 € für ihre „Hänsel & Gretel“- Becher. Außerdem übernimmt das Stadtmuseum Siegburg die Becher in seine Sammlung.

Die Humperdinck-Becher von Christiane Riemann werden angekauft und sie erhält einen Auftrag über eine limitierte Becher Edition. Weitere eingereichte Becher (von Rieke Hartwig, Ines Hasenberg und Armin Skirde) wurden angekauft.

 

3. Siegburger Keramikpreis 2019
Thema: FlowerPower

63 Aussteller des Siegburger Keramikmarktes beteiligten sich an dem Wettbewerb zum Thema "FlowerPower". Die eingereichten Exponate wurden von der dreiköpfigen Jury (Dr. Gundula Caspary, Petra Bittl und Christoph Hasenberg) bewertet.
1. Preis: Andreas Hinder. Der Witz des Hasen in lässiger Chillouthaltung mit Zeichen und Dekorationen der Hippiebewegung, wie Stirnband mit Patschuliduft, Nickelbrille, Kette und Traumfängerkette...treffsicher und karikierend schön.
2. Preis: Frank Schillo. Das Objekt hat eine stark reduzierte Ordnung gleichsam einer Blüte, kann gleichzeitig Blüten ausnehmen, halten und präsentieren, reduziert monochrom in der Oberfläche als Kontrast zur lebhaften Farbigkeit der getragenen Blüten,
3. Preis: Carla de Vrijer. Das Objekt der Begierde, das Auto, war auch in der Hippiezeit bedeutsam, bunt angemalt und Zeugnis der freien unkonvertionellen Lebenweise in Abgrenzung zur normativen Bürgerlichkeit: Der FlowerPower-Käfer hat somit in dieser Arbeit noch immer Bestand.
Belobigung: Sabine Kratzer. Addition eines Schalensatzes zur stilisierten Blüte, in der Ordnung absteigender Durchmesser, rund, mit floralen unregelmäßigen Rändern.

Neu in 2019: Ebenso wurden jeweils 700,00€ für den schönsten Stand in den Kategorien "Geschirr" (Ingrid Jacobsen) und "Künstlerische Keramik" (Nani Champy Schott), sowie ür einen Publikumspreis (Frank Schillo) an die beliebteste "FlowerPower" - Keramik ausgelobt.

2. Siegburger Keramikpreis 2017
Thema: Das Gedeck - Form - und Farbfamilie, angewandt und frei

Am 2. Siegburger Keramikpreis beteiligten sich 37 Aussteller. Auch wenn sich die Jury - bestehend aus Dr. Gundula Caspary (Leiterin Stadtmuseum Siegburg), Christoph Hasenberg (Keramiker und Dozent an der Fachschule Keramik Höhr-Grenzhausen) sowie Stepfanie Link (Bildhauerin, Keramikerin und zulünftige Dozentin an der Fachschule Keramik Höhr-Grenzhausen) - schnell über die Sieger einig waren, so wurde von ihr doch erneut die hohe Qualität der eingereichten Wettbewerbsstücke hervorgehoben.

Die Preisträger aus dem Jahr 2017:
1. Preis: Christine Hitzblech. Ihr Gedeck überzeugte durch eine sehr gut bearbeitete Materialästhetik in Porzellan und Steingut im Rakubrand in klarer Formensprache.
2. Preis: Eva Koj. Ihr Schalensatz in perfekt gedrehter Manier mit wunderschönen malerischen Glasuren im Reduktionsbrand wurde von der Jury einstimmig als "die klassische Schönheit" bewertet.
3. Preis: Christiane Riemann. Die Jury beschrieb ihr Gedeck als "perfektes Handwerk in großer Anwendungs- und Formvielfalt, kontrastreich zwischen schwarz und weiß".

Darüber hinaus erhielt Carla de Vrijer für ihre ausklappbare Picknickdecke aus Porzellan eine lobende Erwähnung der Jury.

1. Siegburger Keramikpreis 2015
Thema: Trink - und Schankgefäße - zeitgenössisch

70 Aussteller reichten 42 Arbeiten zum 1. Siegburger Keramikpreis ein. Diese zeugten überwiegend von einer hohen Qualität und repräsentierten oft die Handschrift und Experimentierfreude der Werkstätten.
Die Jurymitglieder Dr. Gundula Caspary, Leiterin des Stadtmuseum Siegburg, Barbara Kaas und Christoph Haseberg, beide KEramiker und lehrend an der Fachschule Keramik in Höhr-Grenzhausen, kürten die folgenden Preisträger:

1. Preis: Tine und Arwed Angerer. Flasche mit Becherdeckel aus dem Holzbrand
2. Preis: Petra Wolf. sehr frei interpretierte Geste des Wasserschöpfens in hauchdünnen Porzellanschalen,
3. Preis: Petra Bittl. sehr eigenständige, experimentelle Umsetzung mit doppelwandiger Formgebung eines Porzellanteegeschirres.